Klarer Sieg gegen Cottbus

Es war dann doch nicht die Neuauflage des Overtime-Thrillers von vergangener Saison. Die Berlin Adler konnten die Cottbus Crayfish klar mit 58:7 (22:0, 12:0, 16:7, 8:0) bezwingen und bleiben so auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen.

Foto (c) Thomas Sobotzki

Nach guten Läufen von Patrick Oliveira gingen die Hausherren durch einen 6-Yard-Lauf von David Schäfer schon in der ersten Angriffsserie 6:0 in Führung. Die Gäste-Offensive war vor allem auf die beiden US-Amerikaner Jaylen Wood und Scotty Brown abgestimmt. Doch es war ausgerechnet Brown, der den Ball in der Berliner Spielhälfte per Fumble verlor. Berlins Simon Mayerhoff schlug ihm den Ball aus der Hand, und Emmanuel Delgado Neira konnte den Ball für die Adler schließlich sichern. 

Patrick Oliveira erhöhte im Anschluss das Ergebnis durch einen Touchdown-Lauf und eine Zweipunkt-Conversion auf 14:0.

Die Crayfish konnten ihrerseits im Gegenzug wieder in die Adler-Spielhälfte vordringen, aber Malik Ngandeu stoppte den Gäste-Quarterback rechtzeitig im vierten Versuch. 

Ende des ersten Viertels dann der erste Touchdown-Pass des Abends von Spielmacher Lukas Bruhn. Er bediente Oliver Schmidt mit einem 16 Yard weiten Zuspiel zum 22:0 (Conversion von Oliveira).

Foto (c) Thomas Sobotzki

Auch im zweiten Viertel ließ die Adler-Defense nichts anbrennen: Julian Huber und erneut Malik Ngandeu konnten sich jeweils mit Quarterback-Sacks auszeichnen, während in der Offense Lukas Bruhn mit einem weiteren Touchdown-Pass auf Sydney Plewinski punkten konnte.

Julian Huber konnte kurz vor dem Halbzeitpfiff seine Leistung mit einem Interception-Return-Touchdown zum Pausenstand von 34:0 krönen.

Die zweite Hälfte bescherte dann auch den Gästen ihre ersten Punkte: Jaylen Wood bediente Scotty Brown mit einem 11-Yard-Pass zum 34:7 (Extrapunkt von Ronny Goldhammer). 

Die Adler konnten im dritten Viertel erneut sowohl durch die Offensive als auch durch die Defensive punkten:  Zunächst fing Sydney Plewinski einen kurzen Touchdown-Pass von Bruhn (Conversion Oliveira), dann eroberte Anthony Cesar einen von Leon Schäfer forcierten Fumble der Gäste in der Endzone (Conversion David Schäfer).

Foto (c) Thomas Sobotzki

Im Schlussabschnitt konnten sich Leon Schäfer und Griffin Commey durch Quarterback-Sacks auszeichnen, und Michele Bacinski eroberte sogar einen abgeprallten Punt-Return der Gäste. 

Der letzte Touchdown des Flutlichtspiels fiel dann durch einen sehenswerten 38-Yard-Pass von Bruhn auf Calvin Rygliszyn. Den Endstand von 58:7 erzielte schließlich David Schäfer mit der fälligen Zweipunkt-Conversion.

Nun haben die Adler zwei spielfreie Wochenenden, um ihre Blessuren auszukurieren und sich auf den nächsten Gegner Erfurt vorzubereiten.

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