Klarer Adler-Sieg in Erfurt
Die Adler bleiben auch nach fünf Spielen unangefochten an der Tabellenspitze. Im Erfurter Steigerwaldstadion schlug man die Erfurt Indigos überdeutlich mit 7:77 (7:6, 0:28, 0:22, 0:21).
Erfurt startete hochmotiviert in die Partie und bewegte den Ball durch viel Kurzpassspiel über das Spielfeld. Abgeschlossen wurde die Angriffsserie durch einen 26 Yards langen Touchdown-Fang von Malte Fiedler – 7:0 für die Indigos.
Im Gegenzug marschierten die Adler durch Läufe von Patrick Oliveira übers Feld, der auch den Anschluss-Touchdown zum 7:6 erzielte. Der nächste Drive der Indigos konnte von der Adler-Defense gestoppt werden, so dass Berlin schnell wieder in Ballbesitz kam.
Das zweite Spielviertel begann für die Adler wie das erste: mit einem Touchdown-Lauf von Oliveira zum 7:12. Auch die Berliner Defensive war wieder auf der Hut und konnte den folgenden Erfurter Drive schon im Ansatz stoppen.
In der nächsten Adler-Angriffsserie sah man mehr Passspiel als zuvor. Erst ein langes Zuspiel von Lukas Bruhn auf Calvin Rygliszyn, dann schließlich ein 12 Yards langer Touchdown auf Niklas Freund zum 7:18.
Nach der frühen Erfurter Führung kippte das Spiel nun. Leonard Machholz fing einen Pass ab, und Ballträger Oliveira produzierte mit einem langen Lauf das nächste Big Play für die Adler. Den fälligen Touchdown erzielte Malik Vujanovic nach Pass von Bruhn. Nach der Zweipunkt-Conversion von Oliveira stand es 7:26.
Die letzten Punkte vor der Halbzeitpause fielen wieder für die Gäste: Oliveira erzielte einen weiteren Lauf-Touchdown (36 Yards) und legte noch die Zweipunkt-Conversion zum Halbzeitstand von 7:34 nach.
Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem Paukenschlag: Malik Vujanovic fing einen Pass von Lukas Bruhn und lief fast übers ganze Feld (84 Yards) bis in die Endzone zum Touchdown. Nach der Zweipunkt-Conversion durch Sven Ehrke-Tecklemariam stand es 7:42.
Auch der Rest des dritten Viertels stand ganz im Zeichen der Gäste: Erst erzielte Philip Schumann einen weiteren Touchdown, dann erhöhten Calvin Rygliszyn (52-Yards-Pass von Bruhn) und erneut Schumann (Zweipunkt-Conversion) auf 7:56.
Im Schlussabschnitt setzte sich die Berliner Dominanz fort. Weitere Lauf-Touchdowns durch David Schäfer, Lukas Bruhn und Florian Propp sowie eine Conversion von Sven Ehrke-Tecklemariam und ein Extrapunkt-Kick von Niklas Freund sorgten für das Endergebnis von 7:77.
