Klarer Sieg in Cottbus
Auch die zweitplatzierten Cottbus Crayfish können die Berlin Adler nicht stoppen: Im Max-Reimann-Stadion behielten die Hauptstädter am Ende deutlich mit 18:63 (6:16, 6:22, 0:14, 6:11) die Oberhand. So trennt die Adler von der Perfect Season nur noch ein Sieg am kommenden Wochenende in Halle.
Gleich der erste Spielzug der Gäste gab das Tempo der Partie vor: Ein langer Pass von Quarterback Lucas Bruhn auf Calvin Rygliszyn führte zur frühen Adler-Führung, die Niklas Freund per Conversion auf 0:8 erhöhte. Wenig später legte Patrick Oliveira mit einem weiteren Touchdown nach – es war sein erster von vier Endzonenbesuchen.

Doch die Crayfish wollten sich nicht wehrlos ergeben. Die beiden US-Spieler Jaylen Wood (Quarterback) und Scotty Brown (Wide Receiver) bewegten den Ball gut übers Spielfeld und krönten ihre Bemühungen durch einen kurzen Lauf-Touchdown zum 6:16.
Nach einem weiteren Oliveira-Touchdown zum 6:22 war es wieder das US-Duo der Hausherren, das Punkte aufs Scoreboard zauberte. Diesmal fing Brown einen 61-Meter-Pass von Wood und verkürzte damit auf 12:22.
Doch bevor Spannung aufkommen konnte, legten die Adler nach. Bruhn bediente zuerst Rygliszyn mit einem spektakulären 55-Meter-Touchdown-Pass, und kurz vor dem Pausentee fand er Oliveira zum Halbzeitstand von 12:38.
In der zweiten Hälfte blieb es bei der Berliner Dominanz. Noch im dritten Viertel waren es wieder Oliveira und Rygliszyn, die das Ergebnis auf 12:52 schraubten. Erst im Schlussviertel konnten die Gastgeber wieder glänzen: Wood bediente Jason Trippel für die letzten Cottbusser Punkte des Tages – 18:52.
Die Schlusspunkte waren wieder den Adlern vorbehalten. Niklas Freund erzielte ein Fieldgoal aus 32 Metern Entfernung, ehe Reto Riha einen Touchdownpass vom inzwischen eingewechselten Julian Huber zum Endstand von 18:63 fing.
Die Crayfish wollen nun ihr verbleibendes Spiel gegen Erfurt gewinnen, um sich die Vizemeisterschaft zu sichern. Die Adler treten nächstes Wochenende bei den Halle Falken an, ehe sie in den Playoffs um den Aufstieg in die GFL2 kämpfen.
