DA IST DER AUFSTIEG!

Die GFL2 hat uns wieder! Nach dem 45:27 für die Adler im Playoff-Hinspiel gegen die Lübeck Cougars war es im Rückspiel vor eigenem Publikum noch deutlicher. Am Ende gewannen die Berlin Adler klar mit 68:35 (24:14, 20:14, 16:7, 8:0) und konnten damit alle zwölf Pflichtspiele 2026 für sich entscheiden.

Um doch noch aufzusteigen, hätten die Cougars den 18-Punkte-Rückstand aus dem Hinspiel wettmachen müssen, doch die Angriffsmaschine der Berlin Adler war im Stade Napoleon einfach nicht aufzuhalten.

In den ersten drei Spielvierteln konnten die Berliner jede Angriffsserie mit einem Touchdown abschließen – den einzigen Punt gab es erst im Schlussabschnitt, als die Partie längst entschieden war.

Adler-Quarterback Lucas Bruhn hatte sich seine beste Saisonleistung für das entscheidende Playoff-Spiel aufgehoben. Er warf sage und schreibe acht Touchdowns auf drei verschiedene Passempfänger (Calvin Rygliszyn, Niklas Freund und Julian Huber) und leistete sich dabei keine Interception. Der wie immer herausragende Runningback Patrick Oliveira fand ebenfalls die Endzone.

In der Berliner Defensive konnten sich u. a. Simon Mayerhoff mit einer Interception sowie Julian Huber, Arne Dambrowski und Léon Schäfer durch Sacks und Tackles auszeichnen.

Der Lübecker David Wayne Smith, der im Hinspiel nicht nur für viel Raumgewinn, sondern auch für drei Touchdowns gesorgt hatte, wurde von der Adler-Defensive im Rückspiel deutlich besser unter Kontrolle gebracht. Ihm gelangen zwar immer wieder gute Läufe, doch weder konnte er seine gefürchteten „Big Plays“ landen, noch gelang ihm ein Touchdown. Seine beste Aktion hatte der US-Amerikaner im ersten Spielviertel, als er einen Kickoff fast über das ganze Feld bis an die Berliner 6-Yard-Linie zurücktrug.

Während die Regionalliga Ost ob des Aufstiegs der Berliner aufatmet, dreht sich bei den Adlern nun alles um die Vorbereitung auf die Saison 2027 – in der GFL2 Nord.

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