Playoff-Sieg in Lübeck – Entscheidung nächste Woche in Berlin
In einer wahren Regenschlacht im Lübecker Stadion Buniamshof konnten die Berlin Adler die Oberhand behalten. Am Ende hieß es 27:45 (0:14, 7:14, 14:3, 6:14) gegen die Lübeck Cougars, so dass die Berliner mit einem 18-Punkte-Vorsprung ins Rückspiel am kommenden Samstag gehen.
Die Offense der Adler legte gleich los wie gewohnt. Patrick Oliveira trug den Ball übers Feld, und auch ein ausgespielter vierter Versuch glückte den Gästen. Die ersten Angriffsserie konnte Oliveira mit einem kurzen Touchdown-Lauf und einer Conversion zum 0:8 beenden. Auch Serie Nummer zwei krönte er mit einem kurzen Lauf-Touchdown zum 0:14 – diesmal vorbereitet durch ein 40-Meter-Zuspiel von Lucas Bruhn auf Calvin Rygliszyn.
In der Offensivabteilung der Gastgeber drehte sich alles um den US-Amerikaner David Wayne Smith. Er war Dreh- und Angelpunkt und wurde sowohl als Running Back, als auch als Wide Receiver eingesetzt. Er war es auch, der einen 75-Meter-Touchdown erzielte und so verkürzen konnte.
Doch die Adler erhöhten ihrerseits durch einen erneuten Pass von Bruhn auf Rygliszyn.
Ende des zweiten Viertels dann eine brenzlige Situation für die Adler. Bei einem Punt-Versuch konnte der Ball vom Punter nicht unter Kontrolle gebracht werden, und die Cougars kamen 9 Meter vor der Berliner Endzone in Ballbesitz. Dreimal konnten die Lübecker gestoppt werden, ehe Anthony Cesar mit einem Sack beim vierten Versuch die Angriffsserie endgültig beendete.
Direkt im Anschluss fiel der längste Touchdown des Tages, denn Lucas Bruhn bediente erneut Rygliszyn mit einem 85-Meter-Touchdown-Pass zum Pausenstand von 7:28 für Berlin.
Im dritten Viertel folgte die beste Phase der Gastgeber. Erst gelang Quarterback Dylan Seel ein 21 Meter langer Touchdown-Pass, dann war es wieder Smith, der diesmal gleich 75 Meter mit einem Lauf in die Endzone zurücklegte.
Berlin konnte in diesem Abschnitt nur ein Fieldgoal aus 25 Metern Entfernung erzielen. So ging man 21:31 ins Schlussviertel.
Nun brachte Ballträger Samir Ahmed erfolgreich Entlastung für den viel beschäftigten Patrick Oliveira und sorgte für einigen Raumgewinn. Den fälligen Touchdown erzielte aber Oliver Schmidt auf Zuspiel von Bruhn. In der nächsten Angriffsserie krönte Ahmed seine Leistung mit dem letzten Adler-Touchdown des Tages und sorgte auch für die fällige Zweipunkt-Conversion.
Der Schlusspunkt war dann den Gastgebern vorbehalten – und wieder war es ein „Big Play“ von Smith, der 73 Meter weit in die Endzone zum Schlussstand von 27:45 lief.
Am kommenden Samstag (19. September) kommt es nun zum finalen Showdown um den Aufstieg in die GFL2 Nord. Die Adler gehen mit 18 Punkten Vorsprung in die Partie – der erste Schritt ist gemacht, der zweite muss nun folgen. Kick-Off ist um 15 Uhr im Berliner Stade Napoleon.
